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ZAG

Payment glossary

Please note: This payment glossary exists only in the German language.

ZAG - Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz


ZAG (Gesetz ĂŒber die Beaufsichtigung von Zahlungsdiensten) ist die AbkĂŒrzung fĂŒr die Kurzform “Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz“. Dieses Gesetz regelt in Deutschland die Beaufsichtigung von Zahlungsdiensten und Zahlungsdienstleistern sowie die Rechte und Pflichten von Zahlungsdienstnutzern und Zahlungsdienstleistern.

Das ZAG unterscheidet zwischen verschiedenen Zahlungsdienstleistern (oft als Payment Service Provider – PSP bezeichnet) und Zahlungsinstituten. Außerdem definiert es Zahlungsdienste und die Anforderungen an die AusfĂŒhrung von Zahlungsdiensten.

Das ZAG findet seinen Ursprung in der EuropĂ€ischen Payment Services Directive („PSD“), die erlassen wurde, um einen einheitlichen Rechtsrahmen fĂŒr grenzĂŒberschreitende Dienstleistungen der Zahlungsdienstleister im gesamten europĂ€ischen Raum schaffen. Die rasante Entwicklung im Zahlungsverkehrsmarkt, die EinfĂŒhrung neuer Technologien und vieler innovativer GeschĂ€ftsmodelle infolge der Digitalisierung haben zu Anpassungserfordernissen gefĂŒhrt. Deshalb wurde Ende 2015 die ĂŒberarbeitete Payment Service Directive 2 (kurz: „PSD 2“) mit einer Reihe von Regelungen erlassen, um die Sicherheit im Zahlungsverkehr zu erhöhen und weiteren Wettbewerb zu ermöglichen. Die PSD 2 musste vom deutschen Gesetzgeber bis zum 13.01.2018 in deutsches Recht umgesetzt werden, weshalb das ZAG zu diesem Geltungstag erneut angepasst und um viele Anforderungen, aber auch um neue Zahlungsdienste („Zahlungsauslösedienst“ und „Kontoinformationsdienst“) erweitert wurde.